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Suche C Dufour: #13 #14 Face B
C. Dufour steht typischerweise für den Namen eines Erzeugers oder einer Marke. Bei französischen oder burgundischen Namen kann es sich um ein kleines Domaine, einen klassischen Négociant oder eine Einzellagen-Abfüllung handeln. Zur Einordnung helfen Vergleiche mit bekannten Referenzen: Domaine de la Romanée-Conti und Domaine Leroy als Beispiele für renommierte Burgunder-Domainen, Château Margaux oder Château Latour als Vergleichsgrößen aus Bordeaux sowie Weingüter wie Keller aus Deutschland für Handwerksqualität. Wichtige Indizien auf dem Etikett sind der Zusatz "Domaine" vs. "Maison/Négociant", die Lagebezeichnung, die Rebsorte(n) und Angaben zur Abfüllung (z. B. Mise en bouteille au Domaine).
Kurzangaben wie #13 oder #14 werden oft als verkürzte Jahrgangskennzeichnungen (2013, 2014) verwendet, können aber auch Chargen-, Flaschen- oder Etikettennummern sein. Zur sicheren Interpretation sollte man nach ergänzenden Informationen suchen: Flaschenprägungen, Abfüllcodes auf dem Rücketikett, Kapselprägungen oder Importeurencodes. Wenn #13/#14 tatsächlich Jahrgänge sind, hilft ein Abgleich mit bekannten Jahrgangsberichten oder Fassproben von Referenten (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), um Reifeentwicklung und Trinkfenster zu beurteilen.
"Face B" bezeichnet in der Etiketten- und Verpackungswelt meist die Rückseite eines Labels oder eine zweite (alternative) Etiketten-Version. Bei kleinen Produzenten kann Face B zusätzliche Angaben wie analytische Daten, Abfüllnummern oder Lieferhinweise zeigen. In einigen Fällen signalisiert eine zweite Etikettenseite eine Spezialabfüllung oder eine Charge mit geringfügig anderen Angaben. Für Sammler ist wichtig: Face-B-Angaben prüfen, weil sie zusätzliche Herkunfts- oder Abfüllinformationen liefern, die bei Echtheitsprüfungen und Provenienz-Dokumentationen hilfreich sind.
Die Echtheitsprüfung kombiniert physische Inspektion und Dokumentenkontrolle: Etiketten- und Kapselabgleich (Prägungen, Schriftarten), Serien- oder Abfüllnummern, Lot-/Fasscodes auf Rücketiketten, Zustand der Banderole sowie Übereinstimmung mit Archivfotos des Erzeugers. Provenienzlücken lassen sich durch Kaufbelege, Händlerrechnungen, Lagerbestätigungen oder Einträge in Auktionskatalogen schließen. Bei besonders wertvollen Flaschen lohnt die Rücksprache mit Gutachtern oder renommierteren Referenzen wie dem Archiv eines Château Margaux, Domaine de la Romanée-Conti oder bekannten Auktionshäusern.
Optimale Lagerbedingungen sind konstant 11–13°C, relative Luftfeuchte 60–75 %, vollständige Dunkelheit und vibrationsfreie Umgebung. Flaschen liegend lagern, damit der Korken feucht bleibt, bei Schraubverschlüssen sind stabile Feuchte- und Temperaturschwankungen genauso zu vermeiden. Für Burgunder- oder Bordeaux-Weine gelten ähnliche Grundregeln; Referenzbetriebe wie Domaine Leroy oder Château Latour empfehlen gleichmäßige Temperierung und sachgerechte Verpackung bei Transporten. Vor dem Servieren längere Standzeiten akklimatisieren lassen und bei älteren Abfüllungen auf Füllstand (Ullage) und Korkzustand achten.
OHK steht fuers Original-Holzkiste, OC fuer Original Case und OWC fuer Original Wooden Case – Originalverpackungen steigern oft Wert und Authentizität. VDP bedeutet Verband Deutscher Prädikatsweingüter, das ist der deutsche Branchenverband mit Klassifizierungen wie GG (Großes Gewächs) und Erste Lage/1L. EP steht fuer En Primeur (Vorkauf), DAC fuer Districtus Austriae Controllatus. Diese Abkuerzungen sind auf dem Sekundaermarkt relevant, weil sie Auskunft ueber Herkunft, Qualitaetsstufe und Verpackung geben und so Preis und Nachfrage beeinflussen.
Ullage (Füllstand) ist ein entscheidendes Kriterium für Trinkbarkeit und Wert. Gängige Kategorien: HF (High Fill) – perfekter Füllstand; IN (Into Neck) – sehr gut; TS (Top Shoulder) – akzeptabel bei >15–20 Jahren; VHS (Very High Shoulder) – erste Oxidationszeichen möglich; MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) – hohes Risiko für oxidierte oder verdorbene Weine. Bei älteren Burgundern oder Bordeaux sollte TS bis IN akzeptiert werden; MS/LS erfordern besondere Vorsicht oder fachkundige Prüfung.
Kleinere Produzenten können attraktive Investments sein, wenn bestimmte Faktoren stimmen: dokumentierte Qualität und Kontinuität der Produktion, positive Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), saubere Provenienz, begrenzte Stückzahlen und passende Flaschenformate (Magnum erhöhen oft Wertstabilität). Investoren vergleichen Marktpreise mit Referenzen wie Domaine de la Romanée-Conti oder Château Latour, prüfen Handelsliquidität und Auktionshistorie sowie Zustand der Flasche (Füllstand, Etikett, Kork). Diversifizierung, Geduld und transparente Lagerbedingungen sind entscheidend.
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