Worin unterscheiden sich Barolo und Brunello di Montalcino in Rebsorte, Stil und Lagerpotenzial?
Barolo und Brunello sind beide hoch geachtete italienische Rotweine, unterscheiden sich aber deutlich: Barolo besteht aus Nebbiolo (Piemont), bekannt für straffe Tannine, hohe Säure und Aromen von Rosen, Teer und getrockneten Kräutern; klassische Erzeuger wie Bartolo Mascarello oder Gaja (teilweise auch in Barolo präsent) bringen lange Lagerfähigkeit mit. Brunello di Montalcino basiert auf Sangiovese (Toskana), zeigt reifere Kirschfrucht, würzige Noten und oft etwas weichere Tannine; Spitzenbetriebe wie Biondi-Santi oder Casanova di Neri sind für Langlebigkeit und Konzentration berühmt. Barolo reift oft länger, braucht mehr Zeit im Keller; Brunello kann früher Trinkreife erreichen, bietet aber ebenso Jahrzehnte Potenzial bei Top-Jahrgängen.
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