Wie wurde der Jahrgang 2022 in klassischen Weinregionen wie Bordeaux, Burgund und Rheingau eingeschätzt?
Der Jahrgang 2022 zeigte je nach Region große Variabilität: In Bordeaux und im Burgund entschieden mikroklimatische Unterschiede und Lesezeitpunkt über Qualität und Struktur, während in deutschen Regionen wie Rheingau oder Pfalz auch Traubensorten und Hanglagen stark ins Gewicht fielen. Für Käufer lohnt sich der Blick auf profilierte Erzeuger wie Château Margaux oder Château Lafite Rothschild in Bordeaux sowie Domaine de la Romanée-Conti im Burgund und renommierte deutsche Weingüter wie Weingut Keller, um Qualitätsunterschiede innerhalb des Jahrgangs zu erkennen. Kritikerbewertungen von Vinous (Antonio Galloni), Robert Parker (The Wine Advocate) und James Suckling geben zusätzliche Orientierung, ohne einzelne Flaschen zu garantieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie beeinflusst die Angabe „zzgl Versand" die Kalkulation beim Weinkauf?
- •Worauf sollte man bei der Provenienz eines 2022er Weins achten?
- •Eignet sich ein 2022er Wein als Anlageobjekt und worauf achten Investoren auf dem Sekundärmarkt?
- •Wie lange können hochwertige 2022er typischerweise reifen und welche Faktoren beeinflussen das Alterungspotenzial?
- •Welche Bedeutung haben Flaschenformate wie Magnum für Lagerung, Trinkreife und Wiederverkaufswert?
- •Was bedeutet OHK beziehungsweise Original-Holzkiste und wie wirkt sich das auf Wert und Zustand aus?
- •Welche Rolle spielen Füllstand (Ullage) und Beurteilung wie HF, IN oder TS bei einem relativ jungen Jahrgang wie 2022?







