Sind deutsche Kabinett-Weine eine empfehlenswerte Anlage auf dem Sekundärmarkt?
Einige Kabinett-Weine etablierter Top-Weingüter können als Nischeninvestition sinnvoll sein, besonders wenn sie aus herausragenden Lagen oder herausragenden Jahrgängen stammen (z. B. signifikante Mosel- oder Große-Lagen-Produktionen). Entscheidende Kriterien sind Produzentennamen (z. B. Joh. Jos. Prüm, Egon Müller, Dönnhoff, Keller), Jahrgangsqualität, Bewertung durch Kritiker (Wine Advocate, Vinous, James Suckling) sowie Zustand, Füllstand und Provenienz (Originalkiste, Kaufbelege). Generell sind deutsche Kabinett-Weine weniger liquide als Bordeaux oder Burgund auf dem Markt; für Sammler ist eine langfristige Perspektive und sorgfältige Dokumentation empfehlenswert.
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