Wie wählt man Mosel-Weine nach Prädikat (Kabinett, Spätlese, Auslese) aus und was bedeuten diese Stufen?
Die Prädikatsstufen beschreiben Reifegrad und Restsüße: Kabinett ist leicht und trocken bis halbtrocken, Spätlese bringt mehr Körper und Aromenkonzentration, Auslese kann sehr konzentriert und süß sein. Für trockene Interpretationen wählen Sammler häufig Kabinett oder trocken ausgebaute Spätlesen, während Liebhaber von Restsüße auf Auslesen oder Beerenauslesen zurückgreifen. Die Qualität hängt zusätzlich von Lage und Erzeuger ab – ein Kabinett von Joh. Jos. Prüm wirkt anders als ein Kabinett aus einer weniger renommierten Lage.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet OHK, OWC oder OC und welche Rolle spielt eine originale Holzkiste beim Sekundärmarkt?
- •Wie unterscheiden sich Lagen wie Wehlener Sonnenuhr, Brauneberger Juffer oder Scharzhofberger und welche Weingüter sind hier maßgeblich?
- •Wie lange lassen sich typische Mosel-Rieslinge lagern und worauf ist beim Füllstand (Ullage) zu achten?
- •Wie kalkuliert sich der Preis eines Mosel-Pakets und welche Faktoren sollten Käufer beachten?
- •Welche Rolle spielen Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker, Wine Advocate, James Suckling, Vinous) bei der Wertermittlung von Mosel-Weinen?
- •Welche Verkaufswege und rechtliche Hinweise gelten beim Handel mit hochwertigen Mosel-Weinen?
- •Was macht Riesling von der Mosel charakteristisch?







