Wie sollte man gereifte deutsche Spätburgunder optimal lagern und bei welcher Trinktemperatur servieren
Gereifte Spätburgunder benötigen eine konstante, kühle Lagerung bei 10–14 °C, 60–70 % relativer Luftfeuchte und dunkler Umgebung ohne starke Erschütterungen. Flaschen mit Naturkorken profitieren von liegender Lagerung, bei Schraubverschluss ist senkrechte Lagerung unproblematisch. Vor dem Genuss empfiehlt sich langsames Temperieren auf 16–18 °C; sehr gereifte, filigrane Exemplare können etwas kühler (14–16 °C) serviert werden. Größere Karaffierung ist bei jüngeren, komplexen Spätburgundern hilfreich; sehr alte Flaschen nur vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet Spätburgunder in Bezug auf Rebsorte und Stil und wie unterscheidet er sich vom internationalen Pinot Noir
- •Was bedeutet OHK, OC oder OWC und warum ist die Originalverpackung für Sammler relevant
- •Wie beeinflussen Füllstände (Ullage) und Etikettenzustand den Wert und die Trinkbarkeit älterer Flaschen
- •Welche Klassifikationen und Begriffe wie VDP, GG oder Erste Lage sind bei deutschen Spätburgundern relevant
- •Welche deutschen Regionen gelten als Spitzenstandorte für Spätburgunder und welche Produzenten sollte man kennen
- •Wie laesst sich das Anlagepotenzial und Sekundaermarktinteresse deutscher Spätburgunder beurteilen
- •Woran erkennt man einen gereiften deutschen Spätburgunder sensorisch und an Flaschenmerkmalen







