Welche Kriterien beeinflussen die Wertentwicklung eines Weins auf dem Sekundärmarkt?
Wichtige Faktoren sind Produktionsmenge, Jahrgangsqualität, Lager- und Füllstandzustand, Provenienz, Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN), Markennamen und historisches Preisverhalten. EP (En Primeur) Verkäufe, Allokation durch renommierte Händler und Sammlerinteresse spielen eine große Rolle. Weine von etablierten Häusern wie Château Margaux oder Kultproduzenten in Italien zeigen oft stabilere Langzeitwerte; gleichzeitig können kleinere, qualitativ herausragende Weingüter überraschende Renditen erzielen. Ein diversifiziertes Portfolio und Dokumentation sind für risikooptimierte Wertentwicklung essenziell.