Wie relevant sind junge Jahrgänge (z. B. 2024) auf dem Sekundärmarkt und als Anlageobjekt?
Frische, regionale 2024er von kleinen Erzeugern haben in der Regel eher geringen Investmentwert auf dem Sekundärmarkt im Vergleich zu etablierten Flaggschiffen (z. B. Spitzen-Burgunder oder renommierte VDP-Großgewächse). Investierbare Kategorien sind meist lange lagerfähige Rieslinge großer Terroirs oder limitierte Kleinstauflagen renommierter Häuser. Für Anlageüberlegungen zählen Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, Versorgung (OWC/OHK), Provenienz und Marktnachfrage. En Primeur (Vorverkauf im Fass) bleibt eine spezielle Form der Investition, die primär bei Bordeaux oder Top-Burgund relevant ist.