Wie beurteilt man auf dem Sekundärmarkt den Zustand und damit den Wert einer Flasche Schaumwein
Für Bewertung und Preisfindung sind Provenienz, Füllstand (Ullage), Etikett- und Kapselzustand sowie Lagerhistorie ausschlaggebend. Bei Ullage gelten Bezeichnungen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder) etc. als Bewertungsmaßstäbe: je niedriger der Füllstand, desto höher das Oxidationsrisiko. Original-Holzkisten (OHK / Original-Holzkiste oder OWC / Original Wooden Case) und ungeöffnete Originalverpackungen steigern Vertrauen und Marktwert. Dokumentierte Kellergeschichte, Rechnungen oder Auktionsprotokolle erhöhen die Liquidierbarkeit. Bei Schaumweinen ist zusätzlich der Druckverlust und ein intakter Muselet/Kapsel-Status zu prüfen; sichtbare Bläschen nach dem Öffnen oder ein Disgorgierdatum geben Hinweise auf die Trinkreife.
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