Welche Kriterien sind beim Sekundärmarkt‑Kauf deutscher Spitzenweine für Investmentzwecke entscheidend?
Auf dem Sekundärmarkt zählen Provenienz, Füllstand (Ullage), Zustand von Etikett und Kapsel, sowie Bescheinigungen und Lagerhistorie. Relevante Marktparameter sind zudem Kritikerbewertungen, Produktionsmenge, Zugehörigkeit zu Klassifikationen wie VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) und der Ruf des Weinguts; Weine aus VDP Große Gewächs (GG)‑Lagen oder von anerkannten Erzeugern haben oft stabilere Preise. Zusätzlich sind Lagerkosten, Versicherung, Verfügbarkeit und Timing zu berücksichtigen – beim Investment empfiehlt sich eine diversifizierte Auswahl und die Orientierung an Bewertungen von RP/Wine Advocate, James Suckling, Vinous und anderen Fachpublikationen.