Wie wirkten sich die Jahrgänge 2017, 2018 und 2021 typischerweise auf Niveau und Stil in Côte de Beaune und Côte de Nuits aus?
2018 war in Burgund insgesamt sehr warm und liefert reifere, kraftvollere, zugänglichere Weine mit hoher Fruchtkonzentration und oft höheren Alkoholgraden; Pommard und Gevrey zeigen in 2018 viel Extrakt und Lagerfähigkeit. 2017 ist eher ein klassisch ausgewogener, eleganter Jahrgang mit guter Säure und Feinheit – ideal für kalkreiche Lagen der Côte de Beaune (Volnay, Pommard) und feine Côte de Nuits‑Grand‑Crus. 2021 war witterungsbedingt gemischt (Frostschäden in einigen Lagen), aber wo Trauben intakt blieben, entstanden frische, saubere, meist etwas feinere, präzisere Weine mit moderaterem Extrakt als 2018. Damit unterscheiden sich Côte de Beaune (mehr florale Feinheit, Volnay) und Côte de Nuits (tiefer, konzentrierter, z. B. Gevrey‑Chambertin) weiterhin klar im Stil.