Welches Alterungspotential haben 2022er Weine von Gravières‑ oder Terrasses‑Lagen und worauf achten Experten?
Generell sind viele 2022er aus gravellastigen oder terrassierten Parzellen eher für den kurzfristigen bis mittelfristigen Genuss gedacht (3–8 Jahre). Bei streng selektierten Parzellen, niedrigen Erträgen und reifer Tanninstruktur kann das Potential jedoch 7–12 Jahre oder länger betragen. Experten achten auf Säure, Tanninqualität, Extrakt und Holzbehandlung; renommierte Beispiele großer Weingüter wie Domaine de la Romanée‑Conti oder Château Margaux zeigen, wie Stil und Terroir das Alterungspotential maßgeblich formen — unabhängig vom Jahrgang.