Wie wirken sich die Jahrgänge 2023 und 2024 generell auf Pfälzer Spitzenlagen aus?
Der Jahrgang 2023 wurde in vielen Regionen Deutschlands von hohen Reifegraden geprägt; er lieferte in der Pfalz reifere, zugängliche Weine mit kräftiger Frucht. Der Jahrgang 2024 ist noch sehr jung und braucht oft Flaschenreife, bevor er sein komplettes Aromenspektrum zeigt. Generell profitieren Spitzenlagen wie Kirchenstück und Pechstein von längerer Reife (bei trockenen GG‑Rieslingen häufig 10–20+ Jahre), während frischer vinifizierte Abfüllungen früher trinkreif sind.