Was bedeutet Spätlese und wie beeinflusst diese Prädikatsstufe Restzucker und Lagerfähigkeit?
Spätlese ist eine Prädikatsstufe deutscher Qualitätsweinlese, die Trauben mit höherer physiologischer Reife beschreibt; im Vergleich zur Kabinett sind die Beeren später gelesen und meist höher konzentriert. Spätlesen können trocken vinifiziert werden oder mit spürbarem Restzucker ausgebaut sein — die Bandbreite reicht von trocken bis edelsüß, wobei die Kennzeichnung klar ausweist, ob ein Wein trocken oder restsüß ist. Wegen der höheren Extrakt- und Aromenkonzentration besitzen many hochwertige Spätlesen, etwa von Weingut Dönnhoff aus Hermannshöhle, sehr gutes Reifepotenzial; richtige Lagerung kann Jahrzehnte an Komplexität hinzufügen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was macht die Lage Niederhäuser Hermannshöhle in der Nahe für Riesling besonders?
- •Worin unterscheiden sich die Jahrgänge 2017 und 2018 bei deutschen Riesling-Spätlesen aus Spitzenlagen?
- •Wie sollte ein hochwertiger Riesling von Weingut Dönnhoff ideal gelagert werden?
- •Welche Bedeutung haben Füllstände (Ullage) bei Flaschen aus 2017 und 2018 und worauf sollte man achten?
- •Wie verhält sich der Sekundärmarkt für Weine von Dönnhoff und was ist bei einer Wein-Investition zu beachten?
- •Welche Serviertemperatur und Foodpairings passen zu einer Riesling Spätlese aus der Hermannshöhle?
- •Worauf sollte man beim Versand und der Echtheitsprüfung feiner Rieslinge achten?







