Wie kann die Kombination zweier Cuvées — etwa unterschiedlich benannte Einzellagen — das Verkostungsprofil beeinflussen?
Zwei Cuvées aus benachbarten Parzellen bringen meist komplementäre Eigenschaften: eine Parzelle kann mehr Frische und Säure liefern, die andere mehr Fruchtkonzentrat oder Struktur. Zusammengestellt entsteht ein facettenreicheres Bouquet mit besserer Balance und längerem Abgang. Bei einem Duo aus identifizierbaren Einzellagen lässt sich zudem das Terroir schärfer verfolgen — ideal für Verkostungen, die Unterschiede zwischen Domaine-Parzellen oder Château-Lagen herausarbeiten wollen.