Taugt ein Kabinett als Anlagewein und welche Faktoren beeinflussen den Wiederverkaufswert?
Ein Kabinett kann als Anlage interessant sein, wenn er von einem renommierten Erzeuger, aus einem außergewöhnlichen Jahrgang oder sehr guter Lage stammt. Entscheidende Faktoren für den Wiederverkaufswert sind Produzentenrenommee (z. B. Weingut Keller, Weingut Dönnhoff, Joh. Jos. Prüm), Jahrgangsqualität, Flaschenzustand, Originalverpackung und Marktnachfrage. Generell erzielen Großes Gewächs (GG) und Spitzenlagen höhere Anlageerträge als Standard-Kabinett; für deutsche Spitzenbetriebe wirkt sich zudem die Zugehörigkeit zum Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) oft positiv auf Reputation und Preisstabilität aus.