Welche ungarischen Anbaugebiete sollte man kennen und wie unterscheiden sich Tokaj, Villany und Eger stilistisch?
Tokaj ist das berühmteste Gebiet für süße Botrytis-Weine (Aszú, Szamorodni, Eszencia) und baut typische Rebsorten wie Furmint und Hárslevelű an. Villány im Süden ist bekannt für körperreiche Rotweine, insbesondere Assemblagen aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Kékfrankos (Blaufränkisch); renommierte Produzenten sind Bock, Sauska und Vylyan. Eger bietet mit Bikavér (Stierblut) und sortenreinen Kékfrankos- sowie Kadarka-Weinen eine würzige, oft mineralische Rotweinsprache – Winzer wie St. Andrea prägen diesen Stil. Ergänzend sind Regionen wie Szekszárd (rotbetont, eleganter als Villány), Badacsony (weiße Vulkanböden, z. B. Juhfark) und Somló (markante Mineralität) zu nennen.
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