Ist Lugana für Weininvestments geeignet und wie funktioniert der Sekundärmarkt für solche Weißweine?
Generell ist Alltags-Lugana selten ein klassisches Investmentobjekt. Investierbare Kriterien sind Produzentenruf, limitierte Abfüllungen, hervorragende Jahrgänge und hohe Kritikerbewertungen. Der Sekundärmarkt für Weißweine ist kleiner und weniger liquide als für große Bordeaux- oder Burgunder-Roten; daher spielen Langzeitlagerfähigkeit, renommierte Verkostungsnoten und eventuelle OWC/Original-Holzkisten (für Sammlerausgaben) eine größere Rolle. En Primeur (EP) ist bei italienischen Weißweinen eher unüblich; langfristiges Sammeln lohnt sich meist nur bei ausgesuchten Produzenten mit nachweisbarer Lagerfähigkeit.