Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2010, 2011 und 2012 bei deutschen Spätburgundern und welches Reifepotenzial ist zu erwarten?
Generell zeigen sich Jahrgangscharaktere bei deutschen Spätburgundern deutlich: 2010 gilt vielerorts als klassisch strukturiert mit ausgeprägter Säurebasis und gutem Reifepotenzial; 2011 war in vielen Regionen wärmer und bringt tendenziell reifere Frucht und frühere Trinkfreude; 2012 schwankte lokal, lieferte aber in guten Lagen oftmals reife, dichte Weine. Spätburgunder GG von Weingut Huber aus diesen Jahrgängen profitieren von kräftiger Struktur und können bei optimaler Lagerung je nach Flasche noch 10–25 Jahre Trinkvergnügen bieten. Entscheidung für Trinkzeitpunkt hängt von persönlichem Stilvorzug und konkreter Flaschenreife ab.
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