Was bedeutet die Bezeichnung Kreid auf dem Etikett und welche Aussage macht sie zum Terroir
Die Bezeichnung Kreid leitet sich von Kreide bzw. kalkhaltigen Böden ab und signalisiert oft ein terroirbetontes Profil: feinkörnige Mineralität, spürbare Säurestruktur und ein schlanker, präziser Körper. Winzer, die Lagen- oder Bodenbezeichnungen verwenden - etwa renommierte Häuser wie Weingut Keller, Dönnhoff oder klassische burgundische Erzeuger - heben damit die Bedeutung des Untergrunds für Aromatik und Alterungspotenzial hervor. Kreideböden begünstigen eine lange Reifung und eine feine Textur, beeinflussen aber je nach Traubensorte und Kellertechnik auch die Fruchtausprägung.