Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2018 bis 2024 in Bezug auf Reife und Lagerfähigkeit
Generell zeigen Jahrgänge 2018–2024 in vielen europäischen Anbaugebieten Variabilität: 2018 war vielfach ein warmes, sehr konzentriertes Jahr mit hohem Reifepotential; 2019 und 2020 lieferten vielfach reife, aber teils ausbalanciertere Jahrgänge; 2021 war in vielen Regionen kühler und säurebetonter; 2022/2023 tendierten wieder zu wärmeren Bedingungen; 2024 ist für viele Spitzenlagen noch sehr aktuell und oft jung. Für eine Vertikale heißt das: ältere Jahrgänge (z. B. 2018) können bereits in eine Phase intensiver Entwicklung eingetreten sein, während jüngere Jahrgänge noch deutlich Lagerpotenzial besitzen. Die konkrete Trinkreife hängt aber stark vom Weingut (z. B. Ausbau durch Weingut Keller oder Dönnhoff), der Rebsorte und dem Jahrgangsklima ab.
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