850 €
eine Flasche
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen reduzieren Manipulationsrisiken, dokumentieren provenance und steigern Liquidität am Sekundärmarkt. Bei Spitzenproduzenten wie Château Mouton Rothschild oder Château Margaux kann das Vorhandensein der OHK den Marktwert deutlich erhöhen, weil Sammler sichere Herkunft und schonende Lagerung voraussetzen.
Konstante Temperatur (11–14 °C), relative Luftfeuchte 60–75 %, dunkle Lagerung, Vibrationen vermeiden und stabile Belüftung sind zentral. Flaschen liegend lagern, um Korkfeuchtigkeit zu sichern. Für Château Margaux, Domaine de la Romanée‑Conti oder Weingut Egon Müller empfiehlt sich eine professionelle Weinklimakammer oder klimatisierter Lagerraum mit Versicherungsschutz.
Bei einer Einzelflasche (0,75 l) im Premiumsegment sind Herkunftsnachweis, Füllstand, Etikettenzustand und gegebenenfalls Originalverpackung entscheidend. Versicherter Transport, adäquate Verpackung und schriftliche Zustandsbeschreibung minimieren Risiko. Kritikerbewertungen und Jahrgangsbewertungen helfen bei Preisvergleich. Beachten Sie zudem mögliche Einfuhrumsätze und Lagerkosten für langfristige Aufbewahrung.
Provenienz und Authentizität beginnen mit der Lieferkette: lückenlose Dokumente, Auktionsprotokolle oder Händlerrechnungen sind entscheidend. Physische Merkmale prüfen: Etikett und Capsule auf Altersspuren, Glasform, Schriftbild und rückseitige Siegel vergleichen. Original-Holzkiste (OHK/Original Wooden Case) oder Original Case (OC) erhöhen die Glaubwürdigkeit. Bei Zweifeln helfen unabhängige Gutachten, Labortests (z. B. Isotopenanalyse) und Rückfragen bei Produzenten wie Domaine de la Romanée‑Conti, Château Latour oder Weingut Egon Müller.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter; GG bedeutet Großes Gewächs (Toplagen in Deutschland). DAC ist Districtus Austriae Controllatus (österreichische Herkunftskennzeichnung), DOC/DOCG sind italienische Qualitäteniveaus (Denominazione di Origine Controllata/Garantita). Solche Siegel informieren über Herkunft, Qualitätsstandard und Ausbauphilosophie und sind bei Preisbildung und Alterungsprognose hochrelevant.
Eine einzelne Flasche für 850 Euro kann Teil einer sammlerorientierten Strategie sein, ist aber weniger diversifiziert als ein Portfolio. Rendite hängt ab von Produzent (z. B. Château Mouton Rothschild vs. weniger bekannte Erzeuger), Jahrgangqualität, Lagerungs- und Versicherungskosten, Marktnachfrage und Kritikerbewertungen. Für Investmentzwecke sind Diversifikation, geprüfte Provenienz, professionelle Lagerung und ein klarer Ausstiegsplan entscheidend.
Ullage zeigt Flüssigkeitsverlust und Oxidationsrisiko: HF (High Fill) ideal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) noch akzeptabel bei >15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) warnt vor beginnender Oxidation, MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Ausfallrisiko. Bei Flaschen von Domaine de la Romanée‑Conti (DRC) oder Château Latour empfiehlt sich bei TS oder besser ein konservativer Zugang; MS/LS sollten fachkundig bewertet oder vermieden werden.
Punkte von Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling oder Vinous (Antonio Galloni) bewegen Nachfrage und kurzfristige Preise stark. Ein hoher Score kann Preisprämien und Handelbarkeit erhöhen, langfristig zählen aber Lagerfähigkeit, Produktionsmenge und Provenienz. Bewertungen sind ein wichtiges Signal, sollten aber mit physischem Zustand und Marktzyklen abgeglichen werden.
150 €
35 €
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