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Versand 1:1
Die Formulierung Versand 1:1 wird im Handel häufig genutzt, um auszudrücken, dass Versandkosten ohne Aufschlag weitergereicht oder nach tatsächlichem Aufwand berechnet werden. Praktisch heißt das: Kunde und Händler teilen sich keine versteckten Versandaufschläge; die Kosten entsprechen dem realen Paket- oder Speditionstarif. Gerade bei teuren oder empfindlichen Weinsendungen ist transparente Versandkalkulation wichtig.
Der Jahrgang 2022 in vielen deutschen Regionen war vergleichsweise warm und früh reifend, mit vollreifen Aromaprofilen und oft guter physiologischer Reife bei moderater Säurebalance. Für Rheinhessen bedeutet das fruchtigere, zugänglichere Rieslinge mit Konzentration, die sowohl früh Trinkfreude als auch solides Lagerpotenzial bieten. Winzer wie Klaus-Peter Keller konnten durch selektive Lese und sensorische Selektion sehr reintönige Qualitäten erzielen.
Optimale Lagerung: konstant 10–13 °C, hohe Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei, Flaschen waagerecht. Für gereifte Flaschen auf Füllstand und Korkzustand achten. Serviertemperatur: junge Rieslinge 8–10 °C, reifere und komplexere Exemplare 10–12 °C. Dekantieren ist bei vielen trockenen Rieslingen selten nötig; bei älteren Mustern kann eine kurze Belüftung helfen, vor allem wenn Depot vorhanden ist. Weingläser mit schmaler Öffnung betonen die Frucht und Mineralität.
Füllstände sind ein zentraler Indikator für den Zustand und die Reifung einer Flasche. Klassische Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = erhöhtes Risiko für Oxidation. Auch bei jüngeren Jahrgängen wie 2022 lohnt der Blick auf die Ullage, besonders bei Lagerweinen oder Käufen auf dem Sekundärmarkt, denn sinkende Füllstände deuten auf verlängerte Oxidationsprozesse oder mögliche Undichtigkeiten hin.
Beliebte Formate bei Sammlern sind neben der Standardflasche (0,75 l) vor allem Magnum (1,5 l) wegen ihrer besseren Alterungsentwicklung. Große Formate (Magnum, Doppelmagnum) gelten als werthaltiger und sind oft seltener. Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC/OHK) erhöhen die Attraktivität auf dem Sekundärmarkt. Achten sollte man auf vollständige Dokumentation, intakte Kisten und den Zustand der Etiketten – das beeinflusst Preis und Nachfrage.
Klaus-Peter Keller gehört zu den führenden Winzern in Rheinhessen und hat sich mit reinen, terroirbetonten Rieslingen einen internationalen Ruf erarbeitet. Das Weingut Keller ist bekannt für trockene und mineralische Rieslinge mit hoher Präzision, geringen Erträgen und selektiver Handlese. Typisch sind eine klare Fruchtstruktur, konzentrierte Extrakte und ein großes Lagerpotenzial – Eigenschaften, die Sammler und Kritiker gleichermaßen schätzen.
OHK steht für Original-Holzkiste und bezeichnet die originale Verpackung, in der hochwertige Weine ausgeliefert werden. Eine OHK oder Original Wooden Case (OWC) erhöht die Sammlerattraktivität, schützt die Flaschen beim Transport und hilft bei der Nachverfolgung der Provenienz. Für rare Jahrgänge und limitierte Abfüllungen kann eine vollständige OHK den Wiederverkaufswert positiv beeinflussen.
Hochwertige Rieslinge von renommierten Erzeugern können Anlagecharakter haben, wenn Kriterien erfüllt sind: begrenzte Produktionsmengen, konstante Kritikerbewertungen (z. B. RP/Wine Advocate, Vinous, James Suckling), saubere Provenienz und intakte Originalverpackung (OC/OWC/OHK). Weine sollten fachgerecht gelagert worden sein; Dokumentation und Füllstand sind entscheidend. Liquidity ist regional unterschiedlich: Top-Rieslinge aus Rheinhessen sind gefragt, aber weniger liquide als Bordeaux oder Burgund; langfristige Perspektiven und richtige Lagerung sind daher wichtig.
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