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Bei Flaschen dieses Alters sind HF (High Fill) und IN (Into Neck) ideal; sie signalisieren geringe Verdunstung und guten Verschluss. TS (Top Shoulder) ist bei älteren Flaschen noch akzeptabel, VHS (Very High Shoulder) zeigt erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Risiko eines qualitätsgeminderten Weins hin. Ullage-Bewertung sollte immer zusammen mit Kapsel-, Kork- und Etikettenzustand erfolgen.
Masseto zählt zu den sogenannten Kultweinen und kann für Anleger interessant sein, vor allem wenn Flasche, Füllstand und Provenienz einwandfrei sind. Wertfaktoren sind Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling), Flaschenformat, Original-Holzkiste (OHK) und Lagerbedingungen; ebenso wichtig sind Verkaufsgebühren, Versicherung und Lagerkosten, da Weininvestments illiquide sein können.
Für Langzeitlagerung gilt eine konstante Temperatur um 12 ±2 °C, relative Luftfeuchte 60–75 % und Dunkelheit. Vibrationen vermeiden, Flaschen liegend lagern wenn Kork vorhanden ist. Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) helfen, Temperaturschwankungen zu dämpfen und erhöhen die Provenienz. Regelmäßige Bestandskontrollen von Füllstand und Etikettzustand sind empfehlenswert.
Masseto gilt als sammelwürdiger Wein mit stabiler Nachfrage, besonders für starke Jahrgänge wie 2010. Sekundärwert wird beeinflusst durch Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling), Provenienz, Flaschen- und Füllstandzustand sowie Vorhandensein der Original-Holzkiste. Lagerkosten, Versicherung und Liquidität sollten in eine Renditebetrachtung einfließen. Gute Dokumentation und professionelle Lagerung erhöhen die Wiederverkaufschancen erheblich.
OHK steht für Original-Holzkiste (auf Englisch Original Wooden Case, OWC) und dokumentiert, dass die Flasche aus der ursprünglichen Versandverpackung stammt. Für Sammler und Sekundaermarkt-Käufer ist die OHK ein starkes Indiz für lückenlose Provenienz und kann den Marktwert erhöhen, weil sie Manipulationen reduziert und die Herkunft nachvollziehbar macht.
Wichtige Prüfpunkte sind lückenlose Provenienz (Kaufbelege, Auktions- oder Händlernachweise), intakter Kork und Kapsel, konsistenter Füllstand, einwandfreies Etikett und Originalverpackung. Seriöse Händler und Auktionshäuser bieten Detaillisten wie Fotodokumentation, Herkunftsnachweise und Rückgaberegeln. Bei Unsicherheit helfen unabhängige Prüfer, Expertenmeinungen oder Laboranalysen zur Authentizitätsbestätigung.
Zur optimalen Lagerung empfiehlt sich ein dunkler, kühler Raum mit konstanter Temperatur um 12–14 °C und 60–70 % Luftfeuchte; Flaschen liegend, Original-Holzkiste (OHK / Original Wooden Case) erhöht die Provenienz. Serviertemperatur 16–18 °C; junge Flaschen oder verschlossene Flaschen profitieren von 1–2 Stunden Dekantieren, stärker gereifte Exemplare vorsichtig prüfen und nur kurz dekantieren, um Aromen nicht zu verlieren.
Ein gereifter Masseto 2010 bietet üblicherweise Aromen von schwarzen Früchten, Pflaume, reifer Brombeere, dazu Noten von Schokolade, Leder, Tabak und feinem Zedernholz; die Textur ist opulent mit geschliffenen Tanninen. Passende Kombinationen sind dry aged Beef, Wildgerichte, Trüffelpasta und kräftige Käsesorten, die mit der Dichte und Struktur des Weins harmonieren.
Masseto basiert ausschließlich auf Merlot, die 2010er-Ausgabe zeigt typischerweise ein geschmeidiges Fruchtgerüst mit dunklen Kirschen und Pflaumen, flankiert von feinen Röstaromen, Kakao und Graphit. Der 2010er Jahrgang in Bolgheri ist bekannt für gute Säurestruktur und reife Tannine, was diesem Merlot lange Lager- und Reifezeiten erlaubt.
Der 2010er Masseto präsentiert sich in der Regel mit konzentrierten dunklen Fruchtnoten (schwarze Kirsche, Pflaume), Noten von schwarzem Tee, Graphit und dunkler Schokolade sowie floralen und balsamischen Nuancen. Textur und Tannin sind fein, die Säure trägt zur Eleganz bei. Durch die Merlot-Rebsorte und das Holzfass-Reifungsregime entwickelt sich ein dichtes, tiefgründiges Profil mit hohem Reifepotenzial.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Solche Originalverpackungen erhöhen die Glaubwürdigkeit der Provenienz, schützen die Flasche während Transport und Lagerung und können den Marktwert steigern. Auf Auktionen und beim Handel sind OWC/OHK oft ein Qualitätsmerkmal, weil sie Manipulationen und Umverpackungen erschweren.
Der 2010er Masseto hat aufgrund kräftiger Extrakte und feiner Tannine ein langes Reifepotenzial. Viele Flaschen erreichen Trinkreife ab Mitte der 2010er Jahre und behalten Balance und Komplexität über Jahrzehnte. Ein üblicher optimaler Trinkzeitraum reicht häufig von etwa 2025 bis mindestens 2040–2045, abhängig von Lagerbedingungen und Flaschenzustand. Vor dem Servieren ist längeres Dekantieren (30–120 Minuten) bei gereiften Exemplaren empfohlen.
Masseto ist ein ikonischer reinsortiger Merlot aus der Toskana und gilt als einer der bekanntesten italienischen Super-Tuscans. Der Wein stammt aus einer spezifischen Einzellage in der Maremma an der toskanischen Küste nahe Bolgheri. Produzent und organisatorischer Hintergrund sind eng mit dem Projekt rund um Tenuta dell'Ornellaia verbunden, das durch konsequente Selektion, Holzfassausbau und streng kontrollierte Erträge eine dichte, langlebige Merlot-Interpretation toskanischen Ursprungs geschaffen hat.
Masseto ist ein ikonischer italienischer Reinsortiger Merlot, vinifiziert auf der Tenuta Masseto an der Küste der Toskana im DOC-Gebiet Bolgheri. Das Weingut Masseto steht für dichte, konzentrierte Merlot-Weine mit großer Lagerfähigkeit und wird international oft neben großen Merlots wie Château Pétrus (Pomerol) genannt.
Füllstände geben Aufschluss über Reifung und mögliche Oxidation: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) bei >15 Jahren noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder) zeigt erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöht das Risiko für geschmacksliche Verschlechterung. Bei einem 2010er sind HF bis TS als guter bis akzeptabler Zustand einzustufen, abhängig von Lagertemperatur und Lichtschutz.
Prüfen Sie lückenlose Provenienzdokumente wie Kaufbelege, Auktionskataloge oder Händlerbestätigungen; achten Sie auf intakte Etiketten, unversehrte Halsfolie und einen plausiblen Füllstand. Seriöse Auktionshäuser (z. B. Sothebys, Christies) und etablierte Weinhändler bieten zusätzliche Garantien; bei Zweifeln sind Rücksprache mit dem Produzenten oder unabhängige Gutachten empfehlenswert.
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