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6 Flaschen! tausche gegen Supertuscans
Wert und Handelbarkeit werden von mehreren Kriterien bestimmt: Jahrgangsqualität, Weingutreputation (z. B. Château La Conseillante), Zustand der Flasche (Füllstand, Kork, Etikett), Provenienz und Dokumentation (Lieferscheine, OWC), Verkostungs- und Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) sowie Seltenheit und Nachfrage. Handelswege (Auktionen, spezialisierte Händler, Fachbörsen) und Transport-/Lagerkosten beeinflussen Preisbildung. Eine lückenlose Provenienz und guter physischer Zustand sind oft entscheidend für Höchstpreise.
Kritikerportale (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) liefern punktuelle Bewertungen und sensorische Beschreibungen, die Einfluss auf Nachfrage und Marktpreis haben. Auktionspreise spiegeln reale Transaktionen und Marktstimmung wider und sind ein wichtiges Referenzinstrument für die Wertermittlung. Für Château La Conseillante 1996 sollte man sowohl historische Bewertungskommentare als auch Auktionshistorie und Handelsangebote berücksichtigen, um eine realistische Preisspanne abzuleiten. Wichtig bleibt die Flaschenkondition: selbst exzellente Bewertungen entfallen, wenn Ullage, Etikett oder Korken stark beeinträchtigt sind.
Zur Verifizierung gehören: lückenlose Provenienzdokumente (Kaufbelege, Auktionshistorie), Prüfung von Etikett, Rücketikett, Kapsel und Korkmerkmalen auf Alterskonsistenz, Analyse des Füllstands/Ullage sowie eventuelle Labortests bei sehr wertvollen Flaschen. Auktionshäuser und spezialisierte Händler bieten Zertifizierungen und bieten oft Transport- und Lagernachweise. Bei Château La Conseillante ist zusätzlich ein Abgleich mit bekannten Flaschenbildern und Kapselmarkierungen hilfreich. Ohne dokumentierte Herkunft empfiehlt sich eine fachliche Begutachtung.
Ein 1996er Pomerol hat in den meisten Fällen rund 25–30 Jahre Reife durchlaufen: Die Primärfrucht weicht tertiären Aromen wie Leder, Tabak, Unterholz und getrockneten Beeren, während die Tannine meist weicher und samtiger werden. Viele 1996er zeigen noch gute Frische und Struktur, profitieren aber oft von einer kurzen Dekantierzeit, um verfeinerte Aromen freizusetzen. Eine verkostungsbezogene Einschätzung durch Fachleute oder eine Probe vor dem Kauf bleibt sinnvoll.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Begriffe beschreiben die Originalverpackung, in der Weine ab Weingut ausgeliefert wurden. Bei Bordeaux-Raritäten wie Château La Conseillante erhöht eine vorhandene OHK/OC/OWC oft die Attraktivität und kann den Marktwert steigern, weil sie zusätzliche Sicherheit zur Provenienz bietet. Sammler und Händler bevorzugen regelmäßig Flaschen mit belegter Originalverpackung, da sie auf durchgehende, schonende Lagerung hinweisen können.
La Conseillante 1996 tritt meist in die reife Phase mit komplexen Sekundär- und Tertiärnoten ein: schwarze Frucht, Trüffel-, Tabak- und erdige Aromen kombiniert mit geschliffenen Gerbstoffen. Generell erreichen hochwertige Pomerol-Weine ihre Trinkreife nach 15–30 Jahren, bleiben aber bei guter Lagerung oft länger attraktiv. Die genaue Trinkreife hängt vom individuellen Flaschenzustand ab; viele Château La Conseillante aus gutem Jahr bieten in reifen Phasen noch Balance und Länge über mehrere Dekaden.
Sechs Flaschen beziehen sich meist auf sechs Standardflaschen à 0,75 l (Gesamtvolumen 4,5 l), das entspricht häufig einem halben Bordeaux-Karton. Wichtige Formate sind 0,375 l (Demi), 0,75 l (Standard), 1,5 l (Magnum), 3 l (Doppelmagnum), 6 l (Imperial) u. a. Größere Formate altern oft langsamer und sind bei Sammlern sowie für Fasslagerung begehrt. Bei Handel oder Transport lohnt die Angabe des genauen Formats zur Einschätzung von Volumen, Lagerplatz und Wert.
Pomerol-Weine (Merlot-dominiert) tendieren zu samtiger Textur, dichter Frucht und feinem Tanningerüst; Supertuscans (häufig internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Cuvées mit Sangiovese) zeigen oft mehr Tanninstruktur, höhere Säure und ein anderes Aromenspektrum. Beide Kategorien bieten lange Lagerfähigkeit, Unterschiede ergeben sich im Trinkfenster und in der Reifearchitektur: Pomerol kann früh zugänglicher sein, Supertuscans oft robuster im Jugendstadium. Marktseitig sind beide begehrt, doch Preisverhalten variiert je nach Produzentreputation, Jahrgang und regionaler Nachfrage; Supertuscans waren historisch teilweise als Toskana IGT außerhalb klassischer DOC-Regeln positioniert, während Pomerol unter der französischen AOC steht.
Pomerol-Weine wie Château La Conseillante basieren typischerweise auf Merlot und zeigen oft dichte, samtige Frucht mit feinem Tanningerüst. Supertuscans sind meist internationale Cuvées oder Sangiovese-basierte Spitzenweine aus der Toskana mit anderem Terroir- und Rebsortenspiel; sie tendieren zu kräftiger Säure und markanter Frucht. In puncto Lagerung sind beide Kategorien vergleichbar: kühle, konstante Bedingungen und Schutz vor Licht sind entscheidend. Auf dem Sekundärmarkt variieren Nachfrage und Preisentwicklung je nach Produzent, Kritikerresonanz und Seltenheit; beide Segmente können Wertsteigerung bieten, aber Anlageprofile und Käuferkreise unterscheiden sich.
Château La Conseillante ist ein etabliertes Pomerol-Weingut, das für seine Merlot-dominanten, samtigen und konzentrierten Rotweine bekannt ist. Die Lagen bei Pomerol liefern dichte, oft opulente Weine mit feiner Tanninstruktur und aromatischer Tiefe. Der Jahrgang 1996 in Bordeaux wird allgemein als klassisch und langlebig eingestuft; Pomerol-Weine aus diesem Jahrgang zeigen häufig reife Frucht, gute Säurestruktur und ein Entwicklungspotenzial über Jahrzehnte. Bei Château La Conseillante sind Alterungsnoten wie Leder, Tabak, getrocknete Kräuter und reife Pflaumen typisch für reife Jahrgänge wie 1996.
Bei älteren Bordeaux-Flaschen gilt: hoher Füllstand ist ein positives Zeichen. Gängige Kategorien sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder). Für 1996er-Weine sind HF bis TS akzeptabel; VHS, MS oder LS deuten auf Unterfüllung und mögliches Oxidationsrisiko hin. Zusätzlich sollte man Kapsel, Kolophoniumränder und Korkzustand prüfen. Zusammengenommen geben Füllstand, Etikett- und Kapselzustand sowie Herkunft Auskunft über die wahrscheinliche Qualität und Trinkbarkeit einer Flasche Château La Conseillante 1996.
Unabhängig von der Anzahl sollten sechs Flaschen Château La Conseillante 1996 kühl (11–14 °C), dunkel, mit konstanter Luftfeuchtigkeit (ca. 60–75 %) und vibrationsfrei gelagert werden. Aufrecht kurzfristig für den Transport, langfristig liegend, um den Korken feucht zu halten. Für Präsentation empfiehlt sich eine temperierte Öffnung und gegebenenfalls vorsichtiges Dekantieren, da Sedimente bei gereiften Weinen häufig sind. Ein kleines Weinregal oder ein klimatisierter Weinschrank mit Temperaturzonen genügt für sechs Flaschen.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Qualitätsindikator bei gereiften Flaschen. Gängige Kategorien sind: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für >15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) = hohes Risiko für Alterungsverlust. Bei einer 1996er-Flasche sind IN oder TS noch gut zu akzeptieren; VHS bis LS sollten genau geprüft werden und mindern in der Regel den Wert und die Trinkprognose.
Château La Conseillante gehört zu den langlebigen Pomerol-Weinen; gute Jahrgänge können 20–40 Jahre und länger reifen, abhängig von Ausbau, Abfüllungszustand und Lagerbedingungen. Entscheidend sind gleichmäßige, kühle Lagerung (rund 12°C, dunkle, hohe Luftfeuchtigkeit), intakte Verschlüsse und ein guter Füllstand. Während jüngere Flaschen von weiterer Reifung profitieren, zeigen ältere Jahrgänge oft eine komplexe Trinkreife und sollten vor Genuss geprüft und ggf. dekantiert werden.
Château La Conseillante ist ein renommiertes Weingut aus Pomerol auf der rechten Gironde-Seite, bekannt für elegante, aromatische Merlot-dominierte Cuvées mit Anteilen von Cabernet Franc. Pomerol zeichnet sich durch wechselnde Ton-, Lehm- und Kiesböden sowie feine Mikro-Lagen aus: Das Resultat sind oft dichte, samtige Weine mit konzentriertem Fruchtkern, feinen Tanninen und ausgeprägter Aromatik von dunklen Beeren, Blumen und Gewürznoten.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Die Original-Holzkiste ist ein wichtiges Provenienzmerkmal: Sie dokumentiert oftmals die Erstabfüllung und kann den Handelswert erhöhen, weil sie Rückschlüsse auf die Lieferkette, Lagerhistorie und Echtheit erlaubt. Besonders bei älteren Bordeaux-Jahrgängen wird das Vorhandensein der Originalverpackung von Sammlern und Auktionen positiv bewertet.
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