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frauenberg ist weg
Der Begriff Haart tritt gelegentlich als Lagenname auf und verweist meist auf eine Hanglage mit spezifischer Bodenmischung und Mikroklima. Solche Einzellagen können kalkhaltige, lehmige oder kiesige Anteile zeigen, die Reifebalance, Säureprofil und Tanningerüst beeinflussen. Bei vergleichbaren Spitzenlagen wie in Bordeaux (z. B. Château Margaux) oder Burgund (z. B. Domaine de la Romanée-Conti) entscheidet die Parzellenabgrenzung über Feinheit und Lagerfähigkeit – das gilt auch für lokal benannte Haart-Lagen.
Ullage-Stufen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) geben Aufschluss über Oxidationsrisiko; HF und IN gelten als sehr gut, MS/LS als problematisch bei älteren Weinen. Flaschenformate (Standard 0,75 l, Magnum 1,5 l etc.) beeinflussen Alterung: Magnums reifen oft gleichmäßiger und sind bei Sammlern begehrt. Beide Kriterien werden bei Auktionen und beim Handel stark gewichtet.
Auf Echtheit prüfen: vollständige Etiketten, intakte Kapsel, stimmige Füllstände, Originaldokumente oder Rechnungen, OWC/OHK-Angaben und nachvollziehbare Lagerhistorie. Bei hochpreisigen Flaschen lohnt sich eine Anfrage bei anerkannten Weinhändlern, Gutachtern oder Rückversand mit Echtheitsgarantie. Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN) und Auktionslisten helfen zusätzlich, Preislandschaft und Nachfrage einzuschätzen.
Ein Weinpaket bezeichnet eine Zusammenstellung mehrerer Flaschen, oft thematisch (Lage, Jahrgang, Produzent). Im Gegensatz dazu signalisiert eine Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) die originale Verpackung des Weinguts oder Händlers — ein wichtiger Faktor für Provenienz und Wert, besonders bei Sammlerflaschen und Sekundärmarkt-Transaktionen.
Optimale Lagerung erfordert konstante Temperatur (10–14 °C), 60–75 % Luftfeuchte, dunkle Umgebung und horizontale Flaschenlagerung für Naturkorken. Für besonders langlebige Flaschen aus Spitzenproduzenten (z. B. Domaine de la Romanée-Conti, Château Latour oder VDP-Großes Gewächs) empfiehlt sich eine kontrollierte Kellerhaltung oder ein professionelles Weinlager mit Temperatur- und Feuchteüberwachung, um Alterungspotenzial und Frische zu bewahren.
Frauenberg wird als Lagenbezeichnung in mehreren deutschen und österreichischen Regionen verwendet und steht häufig für steilere Südlagen mit guter Sonneneinstrahlung. Typisch sind klare Frucht, präzise Säure und ein mineralischer Unterton, abhängig vom Untergrund. Spitzenweingüter wie bekannte VDP-Betriebe oder Einzellagenbesten (z. B. Weingut Keller) zeigen, wie eine kompromisslose Trauben- und Kellerarbeit aus solchen Lagen langlebige, terroirgeprägte Weine erzeugen kann.
Entscheidend sind Herkunftsbeleg (Provenienz), Produzentennamen, Jahrgangsqualität, Zustand der Flaschen (Ullage/Füllstand), Originalverpackung (OHK/OC/OWC) und Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous. Seltene Einzellagen und renommierte Erzeuger (z. B. DRC, Château Lafite, top VDP-Betriebe) erzielen auf Auktionen deutlich höhere Preise, sofern Dokumentation und Lagerhistorie lückenlos sind.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter und kennzeichnet Qualitätsstufen sowie Lagenklassifikation in Deutschland. GG bedeutet Großes Gewächs und bezeichnet trockene Spitzenweine aus besten Lagen. QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) ist eine gesetzliche Qualitätsstufe. Solche Labels helfen, Traubenherkunft und Qualitätsanspruch zu verstehen, sollten aber immer zusammen mit Produzentenreputation und Jahrgangsbewertung betrachtet werden.
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