290 €
Preis inkl vsk
Opus One wird oft als Anlagewein betrachtet, weil Name, Qualität und geringe Produktionsmenge Nachfrage erzeugen. Entscheidende Faktoren für Wertentwicklung sind Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker, Vinous), Lagerfähigkeit, Provenienz und Vorhandensein der Originalverpackung. Anlageentscheidungen sollten auf langfristiger Perspektive, Diversifikation und Prüfung von Echtheit sowie Lagerbedingungen beruhen; Renditen sind nicht garantiert.
Die 0,75 l-Standardflasche sollte bei konstanter Temperatur von etwa 12–14 °C, relativer Luftfeuchte um 60–70 %, dunkel und vibrationsfrei gelagert werden. Opus One 2021 profitiert vor dem Servieren von langsamer Temperaturanpassung und gegebenenfalls von Dekantieren (30–90 Minuten bei jüngeren Jahrgängen). Bei Tisch werden 16–18 °C für schweren, gereiften Rotwein empfohlen, leicht kühler für jüngere Jahrgänge.
vsk steht für Versandkosten. OHK bezeichnet die Original-Holzkiste, oft OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) genannt; solche Verpackungen sind für Sammler wichtig, weil sie Provenienz und schonenden Transport dokumentieren. Weitere häufige Abkürzungen im Weinbereich sind VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) oder EP (En Primeur) für Subskriptionen.
Opus One 2021 präsentiert sich typisch mit konzentrierter dunkler Frucht (Cassis, Brombeere), feinkörnigen Tanninen und einer kreidigen Mineralität, die dem Wein ein gutes Fundament für Ausbau und Lagerung gibt. Wie bei großen Napa-Cuvées lässt sich ein mehrjähriger bis jahrzehntelanger Reifepfad erwarten: frühe Trinkfreude nach einigen Jahren, mit zunehmender Komplexität und samtigeren Tanninen über 10–30 Jahre, abhängig von Flaschenlage und Lagerbedingungen.
Opus One verbindet bordelaiser Assemblagetraditionen mit kalifornischem Terroirfokus: wie Château Mouton Rothschild wird auf Qualität, selektive Handlese und Ausbau in französischer Eiche geachtet, doch während Mouton Rothschild im Bordelaiser Klassifikationskontext und mit jahrhundertealter Domaine-Tradition steht, reflektiert Opus One das Napa-Terroir von Oakville und eine amerikanisch-europäische Kooperationsgeschichte. Beide setzen auf Präzision, aber Region und Klimabedingungen prägen Stil und Reifeverhalten deutlich.
Beim Sekundärkauf sind Provenienz, unbeschädigte Etiketten, intakte Kapsel und insbesondere der Füllstand (Ullage) entscheidend. Bei jüngeren Weinen wie 2021 sind hohe Füllstände (HF/High Fill oder IN/Into Neck) normal. Bei älteren Flaschen gelten Kategorien wie TS (Top Shoulder) oder VHS (Very High Shoulder) als Indikatoren für mögliche Oxidation. Original-Holzkiste (OHK/OC/OWC) erhöht Transparenz und kann den Wiederverkaufswert stützen.
Die klassische Opus One-Cuvée basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und gelegentlich Malbec. Cabernet Sauvignon liefert Struktur, Tannin und Lagerpotenzial; Merlot die runde Frucht; Cabernet Franc trägt florale und würzige Nuancen; Petit Verdot intensiviert Farbe und Gewürznoten. Das Ergebnis ist ein kraftvoll-eleganter Bordeaux-Stil mit dunklen Beerenaromen, Zedernholz und feiner Mineralik.
Opus One ist ein Spitzenweingut in Oakville, Napa Valley, das als Joint Venture zwischen Baron Philippe de Rothschild und Robert Mondavi gegründet wurde. Ziel war die Verbindung bordelaiser Traditionskünste mit kalifornischer Terroir-Expression. Das Weingut produziert eine hochgradig assemblierte, bordelaiser Cuvée mit internationaler Reputation, die weltweit in Sammlungen und auf Auktionen gefragt ist.
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