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Konstante Temperatur zwischen 10–14 °C, relative Luftfeuchte 60–70 %, völlige Dunkelheit und vibrationsfreie Lagerung sind die Grundlage. Flaschen mit Naturkork sollten waagerecht gelagert werden, um den Korken feucht zu halten. Für empfindliche Weißweine und gereifte Tropfen kann eine leicht kühlere Lagerung sinnvoll sein; Rotweine in guter Qualität profitieren von gleichmäßiger Temperatur und guter Belüftung.
Ein Weinpaket beschreibt eine Zusammenstellung mehrerer Flaschen, oft thematisch (z. B. Lagenpaket, Jahrgangspaket oder Probierpaket). Varianten reichen vom gemischten Tasting-Set über komplette Jahrgangsproben bis hin zu originalverpackten Cases (Original-Holzkiste, Original Case, Original Wooden Case). Paketangebote können verschiedene Flaschenformate enthalten (0,75 l Standard, 1,5 l Magnum etc.) und wirken sich auf Versand, Lagerung und Wiederverkaufswert aus.
Das VDP‑Siegel (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) steht für qualitätsorientierte Güter, während GG (Großes Gewächs) top-trockene Lagenweine bezeichnet. QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) markiert die Basiskategorie, Kabinett, Spätlese, Auslese unterscheiden Prädikate nach Reife/Zucker. Bei internationalen Weinen spielen Klassifikationen wie Grand Cru, DOC/DOCG oder AOC/AOP eine analoge Rolle. Solche Angaben sind zentral für Preisbildung, Alterungspotenzial und Marktpositionierung.
Wiederverkauf hängt ab von Provenienz, Lagerhistorie, Füllständen, Originalverpackung und Nachfrage nach Produzenten (bspw. Weingut Knewitz, Weingut Keller oder große Namen wie Château-Labels). Kritikerbewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und dokumentierte Lagerung erhöhen Veräußerungschancen. Auktionen, spezialisierte Händler und Plattformen bieten Liquidität, doch sind Versicherung, Transport- und ggf. Zollkosten sowie steuerliche Aspekte zu berücksichtigen.
Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) dokumentieren Provenienz und Vollständigkeit einer Flaschenlieferung. Sie erhöhen oft den Sammlerwert, erleichtern die Identifikation bei Auktionen und minimieren Schäden beim Transport. Für Spitzenweine von etablierten Produzenten wie einem Château oder renommierten Weingütern kann eine intakte Originalverpackung preissteigernd wirken.
Ullage beschreibt den Flüssigkeitsstand in der Flasche. Gängige Bezeichnungen: HF (High Fill) sehr gut, IN (Into Neck) sehr guter Zustand, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) hohes Risiko. Bei Flaschen älter als 15–20 Jahre sind TS-Füllstände oft noch akzeptabel; VHS oder MS/LS erfordern Vorsicht und ggf. Prüfung durch Öffnung oder Experten.
Auf dem Etikett sollten klar der Produzentenname (z. B. Weingut Knewitz), die Herkunftsangabe (Weinbaugebiet, Lage), der Jahrgang und die Qualitätsstufe zu finden sein. Bei deutschen Weinen sind Begriffe wie QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete), Kabinett, Spätlese oder Auslese sowie das VDP-Siegel (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) aussagekräftig. Bei internationalen Flaschen helfen Bezeichnungen wie Château oder Domaine (z. B. Domaine de la Romanée-Conti) zur Einordnung. Kritikernoten (RP/Wine Advocate, JS/James Suckling, VN/Vinous) ergänzen die Einschätzung.
Sichere Verpackung umfasst geeignete Kartons mit Trennfächern, Polstermaterial, Temperaturisolierung bei Bedarf und fixierte Flaschen, idealerweise mit der Original-Holzkiste. Versand per versichertem, temperaturkontrolliertem Kurier mit Sendungsverfolgung und Unterschrift minimiert Risiko. Für internationale Transporte sind Zollpapiere, Alkoholbeschränkungen und länderspezifische Versandregeln zu prüfen.
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