Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2016, 2017, 2018 und 2019 bei deutschen Rieslingen?
Generell zeigen die Jahrgänge Unterschiede in Reife, Säure und Extrakt: 2016 gilt oft als etwas kühlerer, eleganter Jahrgang mit ausgeprägter Säure und Finesse; 2017 brachte häufig wärmere Verhältnisse mit reiferem Fruchtcharakter; 2018 war in vielen Regionen sehr warm und ergab extraktreiche, kraftvolle Weine mit reifer Frucht; 2019 bietet vielerorts eine gute Balance aus Reife und Frische. Bei Top-Erzeugern wie Klaus‑Peter Keller führen vinologische Handschrift und Lagenqualität dazu, dass selbst reifere Jahrgänge präzise, lagerfähige Rieslinge hervorbringen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was zeichnet das Weingut Klaus‑Peter Keller und die Lage Abts E in Rheinhessen aus?
- •Welche Bedeutung haben VDP und GG für deutsche Spitzenrieslinge?
- •Worauf sollte man beim Kauf von Premiumweinen auf dem Sekundärmarkt besonders achten?
- •Wie interpretiert man Füllstände (Ullage) bei relativ jungen Weinen aus den Jahrgängen 2016–2019?
- •Wie sollte ein hochwertiger deutscher Riesling ideal gelagert und bei Bedarf serviert werden?
- •Was bedeutet OHK, OC oder OWC und warum ist die Originalverpackung relevant?
- •Kann ein Spitzenriesling wie Abts E als Anlagewein gelten und welche Haltedauer ist sinnvoll?
Das könnte dir auch gefallen

Wittmann 2020 GG & Kabi
160 €

Egon Müller
729 €

Puligny-Montrachet 1er Cru La Garenne - Domaine Sylvain Langoureau
150 €

Kabinett
180 €

2er Paket Ponsot, Brisset
77 €

3er Paket Weninger, Tegernseerhof, Hajszan Neumann
39 €

Domaine Koji et Jae Hwa
0 €

4x 2007 Riesling Ried Kellerberg - Tegernseerhof (Late Release)
295 €