Was charakterisiert die Jahrgänge 2016, 2017 und 2018 bei deutschen Rieslingen und wie lange sind sie lagerfähig?
Die Jahrgänge 2016–2018 zeigen deutliche Unterschiede: 2016 gilt in vielen deutschen Regionen als eher kühlerer, strukturierter Jahrgang mit guter Säurebalance; 2017 brachte wärmere, zugänglichere Weine; 2018 war vielfach sehr warm und ergab reifere, kraftvollere Rieslinge mit höherem Extrakt. Für Spitzenproduzenten wie Klaus‑Peter Keller bedeutet das: 2016er bieten oft exzellente Langzeitreife (10+ Jahre), 2017er sind flexibel zwischen Trinkreife und mittlerer Lagerung (5–12 Jahre), 2018er können wegen ihrer Reife und Substanz sowohl früher zugänglich sein als auch 10+ Jahre Potential besitzen, abhängig von Lage und Ausbau.