Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2003 und 2006 in Bezug auf Stil und Lagerfähigkeit?
Der Jahrgang 2003 war europaweit extrem warm und brachte oft sehr reife, alkoholstarke und früh zugängliche Weine hervor; in Bordeaux und Burgund führten die hohen Temperaturen teils zu früherer Reife und schnellerer Trinkreife. 2006 gilt als klassischer, ausgeglichenerer Jahrgang mit guter Säurestruktur und häufig längerem Lagerpotenzial. Bei großen Erzeugern wie Château Margaux oder Château Latour beschreibt 2003 tendenziell einen kräftigeren, früher zugänglicheren Stil, während 2006 für präzisere Tannine und langsamere Entwicklung steht. Für Burgund gilt: Produzenten wie Domaine de la Romanée-Conti lieferten 2006 oftmals strukturiertere, langlebigere Rotweine als 2003.
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