Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2013 und 2016 in Stil und Alterungspotenzial?
2013 gilt in vielen nördlichen Lagen als verhalteneres, eleganteres Jahr mit moderater Reife: Weine zeigen oft kühle Fruchtnoten und sind früher zugänglich, haben aber bei Toplagen trotzdem Reserven. 2016 war tendenziell wärmer und liefert runden, dichteres Tanninmaterial mit ausgeprägter Reife – ideal für längere Lagerung. Generell: 2013 eher früher Trinkreife und feine Eleganz, 2016 mehr Kraft und längeres Alterungspotenzial.