Wie unterscheiden sich die Jahrgaenge 2022 und 2023 allgemein in Bezug auf Reife und Stil
Generell brachte 2022 in vielen franzosischen und mediterranen Regionen reife, konzentrierte Qualitaeten mit guter Struktur durch warme Wachstumsbedingungen, waehrend 2023 vielfach durch spaetere Lese und witterungsbedingte Schwankungen gepraegt war. Das Ergebnis: 2022er-Weine zeigen oft vollere Extrakte und zugaengliche Frucht, 2023er sind in manchen Lagen etwas feiner, mit lebendigerer Saeure, in anderen Lagen aber reifer bei eingeschraenkten Ertraegen. Fuer die Einschatzung einer konkreten Flasche spielen Terroir, Rebsorte und Ausbaupraktiken (z. B. Fasslager) eine entscheidende Rolle.