Wie schätzt man das Reifepotenzial eines Rotweins ein?
Das Reifepotenzial richtet sich nach Traubensorte, Tanninstruktur, Säure, Alkoholgehalt, Ertrag und Ausbau. Klassische Beispiele: Bordeaux‑Weine (z. B. Château Margaux) mit kräftigen Tanninen reifen oft Jahrzehnte, Burgunder von Domaine‑Erzeugern können feiner altern. Analysieren Sie auch Jahrgangsbedingungen und Ausbau (Holz, Ausbauzeit). Bei deutschen Weinen sind Klassifikationen wie Kabinett, Spätlese oder Auslese für Süßweinstufen wichtig; für trockene Lagenbezeichnungen im VDP (z. B. Grosse Lage/Erste Lage) geben sie Hinweise auf Langlebigkeit.