Wie sollte man zwei unterschiedliche Flaschen sensorisch verkosten und vergleichen
Vorgehen: vorher neutrale Gläser wählen, zuerst leichteren Wein servieren, dann kräftigeren; Trinktemperaturen beachten (weiss 8–12 °C, rot 14–18 °C). Zuerst Aussehen (Klarheit, Farbe), dann Aromen (Nase), schließlich Geschmack (Säure, Tannine, Körper, Abgang). Bei älteren Flaschen vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen; junge Weine können profitieren von kurzem Belüften. Für Vergleichstests eignen sich Referenzpunkte: ein feingliedriges Burgunder‑Exemplar neben einem strukturierten Bordeaux offenbart Alterungspotenzial und Stilunterschiede klarer.