Wie lassen sich die Jahrgänge 2018, 2019 und 2020 sensorisch und lagertechnisch einordnen?
Kurz gefasst: 2018 gilt in vielen europäischen Regionen als sehr warmer, reifer Jahrgang mit kräftiger Frucht und zügiger Trinkfreude; 2019 zeigt häufig Balance zwischen Frucht und Säure; 2020 lieferte vielerorts konzentrierte, gut strukturierte Weine mit Lagerpotenzial. Für Einzellagenweine aus guten Expositionen bedeutet das: 2018 früh zugänglich und warmfruchtig, 2019 eher elegant bis zugänglich, 2020 meist langlebig. Unbedingt Flasche, Füllstand (Ullage) und Flaschenzustand prüfen, bevor man Lagerprognosen trifft.