Wie entwickeln sich Burgunderjahrgänge wie 2013, 2016, 2017 und 2018 typischerweise im Keller?
Generell gilt: jüngere, wärmere Jahrgänge sind zugänglicher früh, kühlere Jahrgänge brauchen mehr Reife. 2013 gilt als gemäßigt und zeigt mittlerweile tertiäre Noten bei guter Flaschenreife; 2016 wurde vielfach als sehr ausgewogen beschrieben mit exzellentem Alterungspotenzial; 2017 war in vielen Lagen wärmer und lieferte zugänglichere, fruchtigere Weine; 2018 brachte kraftvollere, reife Frucht und oft höhere Extrakte, was Lagerfähigkeit ermöglicht. Entscheidender als das Jahr sind jedoch Produzent, Parzelle und Ausbau; ein Volnay oder eine Lagenflasche von anerkannten Erzeugern profitiert meist deutlich von längerer Reife.