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Wichtige Nachweise sind originale Kaufbelege, Transport- und Lagerdokumente, Auktions- oder Händlerrechnungen, Fotos der Etiketten und OHK/OWC-Status sowie ggf. Zertifikate von VDP-Mitgliedschaften. Ergänzend erhöhen konsistente Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN) und lückenlose Lagerhistorie das Vertrauen von Sammlern und Investoren und erleichtern eine realistische Bewertung auf dem Sekundärmarkt.
Ein gemischtes Paket verlangt eine konstante Lagerung bei 10–14 °C, 60–75 % relativer Luftfeuchte, dunkler Umgebung und vibrationsfreier Position. Empfindliche Weine wie ältere Burgunder oder Süßweine (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese) sollten getrennt und flach liegend in Original-Holzkisten (OHK/OWC) oder stabilen Regalen gelagert werden, um Korkkontakt, Temperaturschwankungen und Oxidationsrisiken zu minimieren.
Kritikernoten (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und En Primeur-Käufe bestimmen stark die Marktnachfrage: hohe Bewertungen steigern Erstkaufpreise und späteren Wiederverkaufswert. En Primeur (EP) ist besonders bei Bordeaux entscheidend, weil frühe Zuteilungen und spätere Noten den Preisverlauf prägen; bei Burgund wirkt hingegen die begrenzte Menge pro Produzent stärker als reine Kritikerberichte.
Ullage (Füllstand) beurteilt man visuell am Hals: HF (High Fill) ist ideal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Flaschen, VHS (Very High Shoulder) signalisiert erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) sind kritisch. Fotografieren, dokumentieren und bei Unsicherheit einen Weinhändler oder Sachverständigen hinzuziehen; niedrige Füllstände mindern Trinkreife und Handelspreis deutlich.
OHK (Original-Holzkiste), OC (Original Case) und OWC (Original Wooden Case) bezeichnen die originale Verpackung einer Flasche beziehungsweise Kiste; für Sammler und auf dem Sekundärmarkt erhöhen sie selten die Attraktivität und belegen oft lückenlose Provenienz. Bei Prestigeweinen wie Château-Abfüllungen oder Domaine-de-la-Romanée-Conti-Flaschen wirkt die Originalverpackung positiv auf Auktionsergebnisse und Zuverlässigkeit der Herkunftsangaben.
Im Weinhandel bezeichnet "Paket" häufig eine zusammengestellte Menge von Flaschen, das kann ein gemischter Koffer mit verschiedenen Regionen und Jahrgängen oder eine mehrfache Einheit gleicher Flaschen sein. Pakete werden oft für Probierpakete, Kisten mit Restposten oder kuratierte Sets genutzt; bei hochwertigen Weinen kann ein Paket etwa Flaschen aus Bordeaux (z. B. Château Margaux, Château Lafite Rothschild), Burgund (z. B. Domaine de la Romanée-Conti) oder Spitzenproduzenten wie einem deutschen Weingut Keller enthalten. Wichtig sind dabei Zusammensetzung, Provenienz und Zustand der Einzelflaschen, denn sie bestimmen Genuss- und Wiederverkaufswert.
"zzgl. Versand" weist darauf hin, dass Versandkosten zusätzlich berechnet werden; bei Weinlieferungen ist neben Preis auch Temperaturschutz, Versicherung und länderspezifische Versandregelung relevant. Für hochwertige Flaschen empfiehlt sich temperaturkontrollierter Versand, Sendungsverfolgung, versicherte Zustellung mit Empfangsrecht und Kenntnis über Zoll- und Alterskontrollen bei grenzüberschreitender Lieferung.
Gängige Formate in Paketen sind 0,375 l (Demi), 0,75 l (Standard), 1,5 l Magnum, 3,0 l Doppelmagnum und größere Imp/Salmanazar-Formate. Größere Formate reifen langsamer und oft gleichmäßiger, was für langlebige Bordeaux- oder Burgunder-Weine von Vorteil ist; beim Transport und Lagerplatz erhöhen sie jedoch Gewicht, Volumen und Lageranforderungen.
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